Direkte Hilfe gegen Armut in Indien

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Verein noon.ch


Das Preisgefälle der Entwicklungsländer zu unsern europäischen Verhältnissen ist so enorm, dass es einem umso mehr schmerzt und antreibt zu handeln: Man realisiert, dass mit wenigen Franken in solchen Ländern so viel zur Linderung der Missstände beigetragen werden kann. Wir haben uns vorgenommen, persönlich etwas zu unternehmen und kleine Impulse zu setzen. Mittels Spendensammlungen und auf weiteren Reisen in arme Länder wollen wir selber aktiv vor Ort helfen.

Im März 2005 haben wir einen Verein Noon.ch gegründet. Noon.ch bezweckt die Beschaffung finanzieller und anderer Mittel zur Unterstützung von privaten Organisationen (NGO’s) in Indien, die zusätzlich folgende Kriterien erfüllen:

a.   Sie setzen sich für Schulen, Spitäler, Gemeinden oder Bauern ein.
b.   Ihre Aktivitäten konzentrieren sich auf grosse Ballungszentren und vernachlässigte ländliche Gebiete in Indien.
c.   Zu den Hilfswerken besteht ein persönlicher Kontakt.

Der Verein ist unabhängig, politisch und konfessionell neutral und nicht gewinnorientiert. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.

Statuten des Vereins noon.ch

Mitglieder des Vereins noon.ch


Anerkannte Hilfsorganisation, Steuerbefreiung

noon.ch wurde steuerrechtlich als gemeinnützige Hilfsorganisation anerkannt und von den Steuern befreit: Zuwendungen von Privatpersonen und Firmen an den Verein noon.ch können als „Freiwillige Zuwendungen“ bei der Steuererklärung in Abzug gebracht werden!

Entscheid der Kantonalen Steuerverwaltung FR


 

Vision

Wir möchten einen Samen setzen und eine kleine aber längerfristige Besserung für die Ärmsten der Armen erreichen. Darum nicht 100 Obdachlosen 5 USD für den nächsten Tag schenken, sondern eine lokale indische Organisation unterstützen, die sich Ihrer annimmt. Mittels regelmässigen Reisen nach Indien wollen wir den Alltag mit diesen Menschen teilen, um ihre Probleme besser zu verstehen. Dabei wollen wir selber Hand anlegen und unsere Erfahrung und unser Know-How einbringen.


 

Ziele

Wir wollen eine längerfristige Hilfe umsetzen. Anstatt einfach Geld an Bedürftige zu verteilen möchten wir diesen Menschen etwas ermöglichen. Deshalb sind Unterstützungen für Schulen (Schulbücher etc.), Bauern (Geld für Werkzeuge), kleinere lokale Hilfsorganisationen (z.B.Tagesstätten für Strassenkinder), Gemeinden (Unterstützung für Trinkwasser) und Spitäler (medizinische Versorgung) unsere Favoriten.
Durch EURE und unsere direkte finanzielle Unterstützung und mit aktiver Hilfe vor Ort können verschiedene kleinere und mittlere Ziele realisiert werden. Eine Mithilfe und Eigenleistung der Betroffenen wird vorausgesetzt und Sachspenden haben Vorrang vor Geldspenden.


 

Wo möchten wir helfen?

Indien ist ein riesiges Land! Wir konzentieren uns auf Ballungszentren (wie Dehli und Mumbai) und vernachlässigte, wenig besuchte ländliche Gebiete konzentrieren. Generell werden Hilfswerke und Projekte unterstützt, welche keine andersweitige Unterstützung (Staat oder grosse westliche Hilfswerke) erhalten und es darum am meisten benötigen.


Kontrolle und Nachhaltigkeit?

Die Hilfe soll eine direkte Unterstützung sein. Wir wollen vertrauenswürdige lokale Institutionen unterstützen und direkte und messbare Ziele mit Einzelpersonen realisieren. Den Kontakt mit diesen Menschen wird aufrechterhalten und eine gewisse Umsetzungskontrolle (so weit möglich) ausgeübt. Die Unterstützung wird bei Bedarf und Möglichkeit später ausgebaut.


Weshalb gerade in Indien?

Zugegeben: es gibt es viele bedürftige Länder auf dieser Welt aber die Armut in Indien hat uns auf unseren Reisen mitunter am meisten getroffen. Der kulturelle Reiz dieses Landes und seiner Leute ermutigen uns, aktiv etwas zu unternehmen.


Wo liegen die Gefahren und Hürden?

Würde und Ehre der unterstützten Menschen muss gewahrt bleiben. Ein vorsichtiger und überlegter Umgang mit Hilfsgütern und Geld ist grundlegend. Schnell entsteht Neid oder Missgunst bei nicht berücksichtigten Personen, beispielsweise bei Bekannten oder Nachbarn. Hilfe darum besser über unabhängige Institutionen oder Dorfoberhäupter einbringen. Personen, die eine gewisse Distanz und Übersicht zu den Problemen haben, können als neutrale Vermittler dienen. Solche Leute finden sich beispielsweise bei den Geistlichen oder im sozial-medizinischen Bereich.
Eine vollständige Garantie, dass übergebenes Geld zweckmässig verwendet wird oder dass Güter nach meiner Abreise nicht wieder verkauft werden, gibt es nicht. Wir sind hier auf beratende Dritte, Menschenkenntnis und das Vermögen Situationen richtig einzuschätzen, angewiesen.
Durch regelmässige persönliche Kontakte und weiteren Reisen nach Indien halten wir Vertrauensbeziehungen zu unseren Ansprechpersonen und Projektverantwortlichen aufrecht.


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